8 heiße Tipps gegen Kälte

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8 heiße Tipps gegen Kälte

Eiskristalle bilden sich am Fenster, dein Atem wird zu einem gut sichtbaren Hauch. Kurz gesagt, es ist verdammt kalt da draußen und am liebsten würdest du dich unter der Decke verkriechen und warten, bis das Frühjahr eingeläutet wird. Doch die Möglichkeit haben die wenigsten, also gilt es gut einpacken und warme Gedanken machen. Mit diesen acht Tricks schaffst du es der Kälte eine lange Nase zu zeigen und zumindest etwas weniger zu frieren.

Heiße Tipps gegen Kälte

1. Abhärten für Hartgesottene

Abhärten? Puh, das klingt nicht wirklich angenehm. Fällt es doch morgens ohnehin schon so schwer unter der Dusche zu stehen, wenn das Bett kurz davor noch so herrlich warm war. Doch tatsächlich kann Abhärtung dafür sorgen, dass du im Winter weniger frierst. Also trau dich ran an die Wechseldusche, die deinen Körper auf ein Wechselspiel zwischen warm und kalt vorbereitet und langfristig für Abhärtung sorgt.

Wechselduschen solltest du immer mit warmem Wasser beginnen und dann zu einem kalten Guss wechseln. Fieses Detail: Geendet wird mit einer kalten Dusche. Positiv: Der Frosteffekt, wenn du aus der Dusche ins Badezimmer trittst ist bei einer abschließenden kalten Dusche deutlich geringer.

2. Warme Füße für einen warmen Körper

Wusstest du, dass kalte Füße dafür sorgen, dass der Rest des Körpers ebenfalls friert? Falls nein, weißt du es jetzt. Dicke Socken sind daher bei kalten Temperaturen Pflicht. Wenn du draußen unterwegs bist können zudem wasserdichte dicke Einlegesohlen für die Schuhe helfen. Durch die eisigen Temperaturen des Bodens wird die Kälte durch deine Schuhsohlen bis in deine Füße geleitet. Eine wärmende Schuhsohle hält diese zuverlässig ab und sorgt für warme Füße.

3. Nicht rasten, sondern bewegen

Es ist kalt und du würdest dich am liebsten den ganzen Tag unter der Decke verkriechen. Doch anstatt des regungslosen Kuschelalarms bringt es oft mehr auf Bewegung zu setzen. Bereits morgens nach dem Aufwachen sorgt Strecken, Recken und Räkeln für eine Anregung der Durchblutung.

Obwohl die Temperaturen draußen unter dem Gefrierpunkt liegen, solltest du auf Sport im Freien nicht verzichten. Ob Joggen, Nordic Walking oder ein paar Fitnessübungen im Park, die frische Luft bringt Energie und Wärme in den Körper. Und wenn du dich überhaupt nicht aufraffen kannst für eine sportliche Episode die Wohnung zu verlassen, kannst du wärmende Bewegung auch in den Alltag integrieren. Treppensteigen statt Fahrstuhl, zwei Haltestellen früher aussteigen und zu Fuß gehen oder im strammen Marsch zum Supermarkt sorgen bereits für Wärme.

4. Lach dich warm

Sind dir auch schon einmal vor lauter Lachen die Tränen gekommen? Dann solltest du wissen, dass Lachen auch für Wärme sorgen kann. Du erwärmst damit nicht nur das Gemüt, sondern bringst deinen Körper ordentlich ins Schwitzen. Lächeln verschafft dir eine positive Grundstimmung, die dich gegenüber Kälte toleranter macht. Hinzu kommt, dass herzhaftes Lachen deine Atmung vertieft und deine Abwehrkräfte verstärkt. Ein Forscher namens William Fry, seines Zeichens Lachforscher, hat herausgefunden, dass schon 20 Sekunden herzhaftes Lachen einen ebenso positiven Effekt haben wie drei Minuten Dauerlauf.

5. Würz dich warm

Warum essen wir im Sommer keine heißen Suppen und Eintöpfe? Weil uns diese Gerichte so richtig ins Schwitzen bringen. Doch auch wenn du dich nicht jeden Tag an einer heißen Suppe erwärmen willst, kannst du deine innere Heizung mit den richtigen Gewürzen auf Trab bringen. Falls du schon einmal ein Wärmepflaster genutzt hast ist dir vielleicht aufgefallen, dass manche Hersteller auf den Wirkstoff Capsaicin zurückgreifen, der Hitze auslöst.

Dieser Wirkstoff ist auch in Peperoni, Chili und Pfefferschoten enthalten und hat eine dementsprechende Wirkung bei Anwendung als Gewürz. Mit ein paar Spritzern Tabasco, ein paar Krümeln Chili und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer kannst du dein Essen würzen und gleichzeitig die innere Heizung ankurbeln.

6. Frieren durch Lebensmittel – hier wirst du kalt gemacht

Gewürze machen heiß, die falschen Lebensmittel machen kalt. Natürlich nur im übertragenen Sinne. Die TCM (Traditionelle chinesische Medizin) ordnet gewisse Lebensmittel den kühlenden Energien zu. Frierst du schnell, solltest du auf einige Lebensmittel im Winter verzichten und im Sommer ihren kühlenden Effekt nutzen. Hättest du gedacht, dass Kiwi, Banane, Ananas und Mandarine echte Kaltmacher sind? Auch Quark, Rohkost und Weißwein können den Frostfaktor erhöhen.

Doch es gibt auch das Gegenstück zu den Kaltmachern, die Warmmacher! Lebensmittel wie Nüsse, Lamm, Samen aller Art, Truthahn, Rotwein und Ziegenkäse erwärmen den Körper von Innen. Die gute Nachricht ist, dass du kühlende Lebensmittel mit den richtigen Gewürzen und in Kombination mit Warmmachern neutralisieren kannst. Wenn du also auf den (kühlenden) Quark mit Banane nicht verzichten möchtest, misch einige Nüsse dazu.

7. Die richtige Kleidung

Alle Tipps und Tricks nutzen nichts, wenn du nicht die richtige Kleidung wählst. Schon unsere Großeltern wussten, wie man sich gegen die Kälte wappnet. Und da spielen Wolle, Fell und Federn eine große Rolle. Eine dicke Daunenjacke wärmt den Körper in mehreren Schichten und sorgt dafür, dass du nicht frierst. Grund hierfür ist, dass im Inneren der Daunen Luft gespeichert wird und diese Luft eine wärmeisolierende Schicht im inneren der Jacke ausbildet.

Auch der sogenannte Zwiebellook hat einen guten Effekt gegen die Kälte. Anstelle von einem dicken Kleidungsstück trägst du Schicht für Schicht wärmende Kleidung. Das beginnt mit einem warmen Baumwollunterhemd und endet mit der Jacke. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ist es zu warm, kannst du einzelne Schichten der Kleidung ablegen und bist nicht gezwungen plötzlich ohne Jacke nach draußen zu gehen, wo du wieder frierst.

8. Die Selbstmassage als Wärmespender

Was gibt es Schöneres als eine herrliche Massage? Mit wärmenden Massageölen wird der Effekt sogar noch erhöht. Ob Rosmarin oder Lavendel, die ätherischen Öle fördern die Durchblutung der Haut und sorgen für eine bessere Wärmeverteilung. Zugegeben, draußen plötzlich mit einer Massage zu beginnen mag befremdlich wirken. Wenn du aber nach einem langen Tag in der Kälte endlich im warmen zu Hause angekommen bist, kannst du deinen Körper auf diese Weise aufwärmen.

Zusätzliche Effekte bringen Sisalschwämme und Massagebürsten, die den Blutfluss weiter verbessern. Ob Arme, Beine oder Bauch, eine Massage ist wohltuend, sorgt für Entspannung und tiefe Wärmegefühle. Doch auch draußen kannst du dir mit starkem Händerubbeln und reiben ein bisschen Wärme spenden. Hier natürlich ohne Massageöl, da das sonst für flutschige Finger sorgt.

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